Idol-Puzzle

This is just a Mini-Beitrag because mehr ist mir nicht eingefallen, aber immerhin besser als wie gar nichts.

Kurzes Life-Update: Uni, Arbeiten, Uni, Arbeiten, Kaffee (intravenös), Schlafen (Schneewittchen, äh, nein, Dornröschen), Uni, Kaffee (intravenös), Arbeiten, Arbeiten, Schlafen (Dornröschen) – Also alles wie immer. Mich wird vermutlich allerdings nach meinem engagierten Schlafen kein Prinz wach-küssen und aus dem Glassarg, äh, Bett, heben und wenn doch, dann sage ich einfach „Lass das! Ich kann das selbst!“ oder ich finde es okay, weil Feminismus ist, wenn Du mich aus dem Bett hebst und ich Dich dafür auch aus dem Bett heben darf. Oder so. War jetzt auch n doofes Beispiel. Ein gutes Beispiel wäre, dass Männer Frauen in die Jacke helfen dürfen, wenn Frauen im Umkehrschluss auch Männern in die Jacke helfen dürfen. Naja und Frauen sollten natürlich auch Frauen in die Jacke helfen dürfen, Männern auch Männern, Frauen auch intersexuellen Menschen und natürlich auch transexuellen Menschen und genderfluiden und die wiederum natürlich auch Männern und… #ihrwisstschon

Klingt jetzt als wollte ich über das Genderthema lustig machen, will ich tatsächlich keinesfalls (keine Ironie und auch keine Metaironie), fand es an der Stelle nur witzig. Aber meinen Humor versteht hier wahrscheinlich niemand (das war jetzt aber schon Ironie) und wenn doch, dann nur Leute, die sich wirklich über das Genderthema lustig machen wollen, aber die haben in Wirklichkeit meinen Humor ja dann doch nicht verstanden. „Gut, dass wir also kurz darüber gesprochen haben.“ müsste ich als Pädagogin nun sagen. „Nicht, dass wir noch Probleme kriegen, äh, nicht, dass uns noch Herausforderungen bevorstehen.“ Jetzt ist die Einleitung viel, viel, viel länger als der eigentliche Beitrag, aber egal, wenn ich schon mal dabei bin, die gängigen Normen in Frage zu stellen…

„Oh dubidu (hubgiwi) Ich wäre gern wie du-hu-u (habdibudibubao)
Ich möchte gehn, wie du, (tschip)
Stehn, wie du, (tschip) 
Du-hu-u“ (Das Dschungelbuch – Ich wär so gern wie Du)

Und dann fällt mir plötzlich auf, das hätte ich gern auch:

Ich wünschte ich hätte die Leichtigkeit von G. Dann wäre ich gerne so ehrlich stolz wie P und so unglaublich zutiefst ich selbst wie T. Und könnte ich nur ein bisschen mehr Selbstdisziplin, wie S und V, haben? Danke, das wär´ wirklich nett. Ich wäre gern ein so absolut für mich selbsteinstehendes wandelndes Lexikon wie M und könnte ich doch nur die Hartnäckigkeit von M1 haben. Wie wär´ es dann mit der Gelassenheit und Rationalität von H und dem Charme und Humor von U? Ich würde gern im richtigen Augenblick, die richtigen Fragen stellen und die richtigen Dinge sagen, Du weißt schon, so wie S das tut. Und die Begeisterungsfähigkeit von L, stünde mir bestimmt auch ganz gut. Ich wär so gerne stilbewusst wie M1 und E und diese eine irgendwie seltsame Lehrerin, deren Namen mir gerade nicht mehr einfällt. Und irgendwas haben C und M3 an sich, ich weiß noch nicht, was es ist, aber ich hätte das gerne auch. Ach, könnte ich nur bescheiden sein wie L1, spontan wie A, siegessicher wie B…

Und f*ck, ich weiß schon jetzt nicht mehr, wen ich mit L1 eigentlich nochmal gemeint habe.

Je länger ich drüber nachdenke, desto mehr wundervolle Eigenschaften von anderen Menschen hätte ich gern und die Liste würde sich bis ins Unendliche fortsetzen lassen.

 

Was davon wohl realistisch ist?

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