Was ich im Jahre 2017 noch sagen wollte

Ich wünsche Euch frohe Weihnachten gehabt zu haben! Ich hoffe, es gab delikates Essen, liebe Menschen und auch ein paar schöne Geschenke. Vor allem gutes Essen. Falls die Geschenke doof, die Verwandtschaft stressig und das Essen verbrannt war(en), keine Sorge: Weihnachten ist zwar nur einmal im Jahr, dafür aber jedes Jahr. Und glaubt mir, auch nächstes Jahr werdet Ihr zur Kirche gegangen werden (okay, kleiner Scherz und so.). Falls Ihr nicht Weihnachten feiert, wünsche ich Euch ein paar entspannte Tage gehabt zu haben. 

Wir schreiben das Jahr 2017, zumindest noch einige Tage lang und „Mamma Mia“ oder wie man in Ostfriesland sagt „Harry Jasses Nee“ das Jahr ist wie im Flug vergangen. Vielleicht ist das auch einfach der Beweis dafür, dass ich älter werde. Damit meine ich jetzt nicht alt, weil 23 ist ja nicht alt, sondern älter halt. Also eigentlich werden wir ja alle in jedem Moment älter, aber ich meine jetzt älter doch irgendwie im Sinne von alt. Ach, Ihr wisst schon… Vielleicht werde ich einfach erwachsener, aber ich glaube nicht ans Erwachsenwerden, was natürlich auch nicht heißt, dass ich in Wirklichkeit nicht erwachsener werde, weil nur, weil ich nicht ans Erwachsenwerden glaube, heißt das ja wiederum nicht, dass es Erwachsenwerden nicht gibt. Ist ein bisschen so wie mit den Yetis und so. Treffen sich zwei Yetis, sagt der eine: „Du wirst es nicht glauben, aber ich habe gerade Hans Meiser getroffen!“. Der andere Yeti daraufhin „Wie? Den gibt´s wirklich?“ Gleichzeitig könnte man aber ja auch sagen, dass ich einfach schon länger einen Veränderungsprozess (das Leben halt) durchmache als einige andere (aka jüngere) Personen und dass mir deshalb Veränderung schnell vorkommt oder dass ich einfach erfahrener bin als einige andere Personen und deshalb Veränderung mich weniger beeindruckt und, ach, keine Ahnung, sucht Euch doch selbst eine Erklärung, ich kann Euch ja hier auch nicht immer alles auf dem Silbertablett servieren. Wir sind ja nicht in der Schule hier. Bildet Euch eine Meinung, aber bloß nicht Eure eigene, Kinners, sonst werdet Ihr mir noch gefährlich, weil Ihr eine andere Meinung habt als ich und das möchte ich eigentlich nicht! Wenn ich sage, ich möchte Euch zum Nachdenken anregen, dann meine ich, dass Ihr meine Gedanken NACH DENKEN sollt! Von selber denken war hier nie die Rede! Das muss ich an dieser Stelle wirklich mal klarstellen. Wie auch immer: Mein Jahr 2017 war irgendwie ziemlich beständig, aber irgendwie auch ziemlich ereignisreich, was sich widerspricht, aber das ist mir prinzipiell  ziemlich scheißegal, weil das Leben nicht immer Sinn macht. Merkt Euch das! 

Ich habe meine Bachelorarbeit geschrieben und das gleichzeitig geliebt und gehasst. Macht schon wieder keinen Sinn, merkste selbst, oder?! Naja, nicht wirklich gehasst, aber ich wollte den Satz antithetisch aufbauen, um Argumente für die Es-macht-nicht-immer-alles-Sinn-These zu liefern! Clever, Wiebke, clever! Eigentlich wollte ich sagen, dass die Bachelorarbeit schon anstrengend war, aber trotzdem Spaß gemacht hat. Sag´ das doch gleich! – Nö. Dann habe ich mein Masterstudium begonnen, was total verrückt ist, weil ich doch gerade noch weniger verändert, äh, jünger war und noch in die Grundschule gegangen bin, oder? Verrückt, verrückt. Am Anfang des Jahres habe ich ein cooles Praktikum gemacht und gegen Ende des Jahres zwei weitere HiWi-Stellen begonnen. Und ja: Ich sammle Hiwi-Stellen wie andere ähm Briefmarken, weil so wie andere gerne akribisch zurecht geschnittene und bedruckte Papierstückchen absolut sorgfältig in ein Album legen, so kopiere ich gerne komische Buchformate oder trage verstaubte Materialien durch die Uni!!! Manchmal darf ich sogar Aldi-Kaffee in der Institutsküche kochen! Ok, nein. Eigentlich kopiere und schleppe ich nicht so viel. Aber Klischee und so. Ich darf schon coole Sachen machen. Naja, es war einziemlich uni- und arbeitslastiges Jahr. Es sind noch andere Sachen passiert. Die erzähle ich Euch aber nicht! #davermittelstduaberschoneinverzerrtesbilddeinerselbstiminternet #neindasnenntsichidentitätsbildungunddasinternethateineidentitässtiftefunktion #aberausdemalterbinichrausalsohöraufdarüberzuurteilen             #dankesehrliebevollvondir Ich meine damit nur, dass ich an manchen Tagen in der Stadt Hunde mit ihren Menschen getroffen habe und ich die Hunde sogar streicheln durfte. Und ja, ich freue mich echt, wenn ich einen Hund gestreichelt habe! Auch wenn ich meistens irritiert bin, weil Hunde nicht schnurren. #gotusedtocathabits  Wie schon einmal erwähnt ist übrigens mein 16-Jähriges-ich-liebe-Make-up-Ich wieder wach geworden oder wie eine Freundin dazu sagte „Ist es das Ich, was sich schwarzen Kajal ums ganze Auge schmiert?“ – „Ähm, ja. Genau das Ich!“. Spricht vielleicht dagegen, dass ich älter werde. Oder so viel älter, dass ich einen auf jung machen muss….

 

Und sonst so?

Musik: Ich wäre dieses Jahr eigentlich auf zwei Konzerte gegangen, von denen jedoch das eine abgesagt wurde und bei dem anderen war ich krank (Was soll das Bon Iver? Sorry, Kate Nash!). Musikalisch waren Bon Iver und Kate Nash natürlich trotzdem wieder zwei meiner Favorit_innen. Sehr gerne habe ich wie immer auch Anastacia, Daughter und Of Monsters and Men gehört. Basia Bulat sowie Florence and the Machine sind auch supidupi.

Es gab zwar die beiden Konzertflops, dafür war ich aber Johann König mit seinem Programm „Milchbrötchenrechnung“ und das war ziemlich lustig. Das passt nicht ins Thema Musik, aber wo soll es sonst hin? Es passt auch sonst nicht… haha…gesungen hat er bei dem Programm schon…UND nächstes Jahr gehe ich wieder zu einem Anastacia Konzert <3

Bücher: So wirklich viel habe ich dieses Jahr nicht gelesen. Das stimmt nicht ganz. Ich habe viel gelesen, aber vor allem viel für die Uni und die Bachelorarbeit und nicht so just for fun. Was ich wirklich gut fand, war der Roman Raum von Emma Donoghue (Falls mal jemand den Begriff Sozialisation nicht versteht, einfach das Buch „Raum“ lesen lassen, hihi) sowie  den englische Gedichtband Milk and Honey von Rupi Kaur. 

 

 

Serien: Ich wollte die Kategorie eigentlich Serien und Filme nennen, aber wenn ich einen Film sehe, vergesse ich ihn meistens ziemlich schnell wieder. Dieses Jahr habe ich die Serie Orphan Black (ich liebe es! #cloneclub) zu Ende gesehen und Staffel 5 von Orange is the new Black („Guckst Du schon wieder die Lesbenserie?“) geschaut. Das sind einfach meine absoluten Lieblingsserien. Bates Motel ist übrigens auch der Hammer. Bin irgendwo bei Staffel 3. Es geht darum wie der Typ aus dem Film Psycho so abgespacet geworden ist…

 

#lassdasmitdenkategoriendasistsokategorisierendundso #aberbeifilmenundgegenständenundsoweiteristdasjaeigentlichegal #aberichsagestrotzdemweildasistdasinternet #dasistsoalswenndirfremdemännerbeifacebookeinfotovonihrempenissenden #daswilldochkeinersehen

 

Sooooooo das war´s dann jetzt auch von mir…
Bis zum nächsten Jahr! Kommt gut rein und trinkt n Sekt vielleicht! 

 

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Was ich im Jahre 2017 noch sagen wollte

2 Gedanken zu “Was ich im Jahre 2017 noch sagen wollte

  1. Ach iwo, Hunde können schon so Geräusche machen, die sich wie Katzenschnurren anhören, ehrlich! Macht die Adelhaid manchmal, bevor sie sich zum Kraulenlassen auf den Rücken oder die Seite legt. Na ja, die eine hat immer geheult wie ein Wolf, die andere macht solche Geräusche. Aber im Grunde ist es gleich… Was ist ein HiWi?

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