Bücher, die ich 2016 gelesen habe

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„But even if we don´t have the power to choose where we come from, we can still choose where we go from there. We can still do things. And we can try to feel okay about them. I think that if I ever have kids, and they are upset, I won´t tell them that people are starving in China or anything like that because it wouldn´t chance the fact that they were upset. And even if somebody else has it much worse, that doesn’t really change the fact that you have what you have.“  (Stephen Chbosky: The Perks of being a Wallflower )

The Perks of Being a Wallflower von Stephen Chbosky: Wow! Absolut lesenswert! Ich habe dieses Werk auf Englisch gelesen, weil ich es gerne im Wortlaut des Autors bzw. in Originalsprache lesen wollte und was soll ich sagen? Dieses Buch hat mich absolut berührt und mein Herz höher schlagen lassen. Bei The Perks of Being a Wallflower handelt es sich um ein Jugendbuch, in dem es um einen ebenfalls jugendlichen Protagonisten geht, der Briefe an eine unbekannte Person schreibt. Durch diese Briefe lernen wir die Geschehnisse im Leben des jungen Protagonisten kennen sowie seine Gedankengänge zu diesen Ereignissen. Und diese Gedanken sind absolut erkenntnisbringend und könnten so durchaus von einem reflektierten Jugendlichen stammen. Der Stil ist sehr melancholisch.Ich habe mir sogar einen Marker geschnappt und Gänsehaut-Zitate markiert…

Passagier 23 von Sebastian Fitzek: Das vierte Buch, was ich von Fitzek bislang gelesen habe und ich denke, es ist bisher auch das Beste. Wie Fitzek-Leser_innen es gewohnt sind, enthält das Buch viele unerwartete Wendungen. – Man weiß direkt, dass es später wohl noch ganz anders kommen wird, aber wohin es genau führt, kann man nie abschätzen. Insgesamt ein intelligent gemachtes Buch, was einen durchaus fesseln kann.

1) Die Känguru-Chroniken & 2) Das Känguru-Manifest & 3) Die Känguru-Offenbarung von Marc-Uwe Kling: Was soll ich dazu sagen: Wer auf kommunistische Kängurus, Kleinkünstler als Protagonisten und Pinguine, die beim Tiefkühllieferanten arbeiten, als Nebencharaktere sowie auf lustige metafiktive Szenen steht, wird da sicher seinen Spaß haben. Die Bücher waren wirklich großartig und zum schießen witzig! Habe selten beim Lesen so schmunzeln und manchmal sogar laut lachen müssen. Kling hat es geschafft eine absolut kinderbuchreife Idee, nämlich die vom sprechenden Känguru, mit intelligentem Humor zu verfeinern und so einen recht typischen „Studentenhumor“ zu treffen. Würde ich zumindest einfach mal behaupten.

Eine Mittelgewichtsehe von John Irving: Eigentlich geht es hier um eine simple Story. Ein Ehepaar entscheidet sich dazu, gelegentlich einen Partnertausch mit einem anderen Ehepaar durchzuführen. Im Buch wird dann beschrieben, wie das ganze Zustande gekommen ist und wie es sich entwickelt. Leider geht Irving am Anfang sehr, sehr, sehr lange auf die Lebensgeschichten und Erlebnisse der einzelnen Personen ein, was das Ganze für mich ziemlich in die Länge gezogen hat. Humoristisch ist dieses Buch allerdings total abgefahren und hat meinen Humor sehr getroffen. Irving beschreibt absolut irrsinnige Szenarien, die einem jeden von uns so in den Kopf kommen könnten, wenn wir einen kleinen Schluck Champus zu viel intus haben.

Der Circle von Dave Eggers: Der „Circle“ ist ein Internetkonzern, der alle Kunden mit einer einzigen Identität im Internet ausstattet. Die Anonymität im Internet verschwindet langsam. So gut wie alles kann jetzt über das Internet gemacht werden. Mehr kann ich zu diesem Buch nicht sagen, ohne zu spoilern. Aber es hat mich zum Nachdenken gebracht: Sowohl über den großen Nutzen als auch über die Gefahren des Internets. Natürlich denken wir alle mal über positive und negative Aspekte des Internets nach, aber dieses Buch hat dies in mir einfach noch einmal auf einer ganz anderen Ebene erreicht.

Letztendlich sind wir dem Universum egal von David Levithan: Ein absolutes Herzeroberungsbuch! Auch hierbei handelt es sich um ein Jugendbuch, was sich auch stilistisch im Buch widerspiegelt. Trotzdem finde ich es inhaltlich durchaus für Erwachsene geeignet, da es auf jeden Fall das Potential hat einem Denkanstöße zu geben. Es geht um eine Person, vielleicht auch eher um eine Seele, genannt A, die jeden Morgen im Körper eines anderen Menschen aufwacht und einen Tag ihr_sein Leben bewältigen muss. Doch dann verliebt A sich in jemanden…

Einen Körper haben von Brigitte Giraud: Endlich mal ein Buch, das von einer Frau verfasst wurde! Die Ich-Erzählerin berichtet aus ihrem Leben. Sie erzählt, was so alles geschieht und wie sie ihren Körper dabei wahrnimmt und wie sie sich fühlt. Dabei wird in der Kindheit begonnen und im Erwachsenenalter geendet. Dieses Buch ist sehr schön geschrieben und nutzt eine sehr gewählte Sprache. Inhaltlich ist es interessant, aber ich hätte mir doch irgendwie mehr davon versprochen. Ich denke, man hätte mehr aus der Grundidee herausholen können.

Der Trakt von Arno Strobel: Wirklich ein guter Psychothriller! Super spannend! Es geht um eine Frau, die in einem Krankenhaus wach wird und dann feststellen muss, dass sich niemand mehr an sie erinnert. Für mich war es ein sehr gutes (schön wäre bei Psychothrillern ja meist der falsche Ausdruck) Buch, aber ich werde hier nicht näher darauf eingehen, da ich Euch dann einfach zu viel verraten würde.

Und alle so: „Boar, Wiebke! Das lese ich in einem Monat und Du machst hier einen auf intelligent…“. Und ich so: „Ja, aber ich musste ja auch noch asoziale Sendungen auf RTL gucken.Sorry!“

Kann sein, dass ich noch irgendwelche Bücher vergessen habe. Sorry, liebe Autor_innen hätte Euch sicher gerne supported und so. #noproductplacement

Ich wünsche Euch frohe Weihnachten gehabt und zu haben! Kommt gut ins neue Jahr!

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