5 Lerntipps, die Dir das Leben erleichtern können

Klar: Gar nicht lernen zu müssen, würde Dir das Leben noch mehr erleichtern! Aber es hat ja niemand behauptet, dass das Leben einfach wäre – also müssen wir auch aus dem Lernen das Beste machen. Ich habe fünf Tipps für Dich, die das Lernen – meiner Meinung nach- unchaotischer und produktiver machen. Unrealistische „Fange 5 Jahre vorher an!“, „Trinke nebenbei 3 Liter Wasser mit Gurke drin!“ und „Gehe in jeder Pause 10 Minuten spazieren oder schaue aus dem Fenster!“ spare ich mir. Hier einige Ideen, die ich für gut umsetzbar halte: 

  1. Du brauchst den Durchblick! Schreibe Dir erst einmal in Stichpunkten auf, was Du überhaupt alles lernen musst. So vergisst Du im besten Falle nichts. Ich mache das entweder in einer Art Mind-Map oder einfach als Liste. Die Mind-Map hat den Vorteil, dass Du gegebenenfalls schon einige Zusammenhänge zwischen den Lerninhalten herstellen kannst. Die Tabelle eignet sich sehr gut, um Buchseiten dazuzuschreiben. Du kannst die Themen auch noch in Lernblöcke sortieren, die Du später abarbeitest. Manchen Leuten hilft es einen genauen Lernplan zu machen –  „Montag 10-12 Uhr – Mathe Lernblock 1“, einige entscheiden sich lieber spontan für das Lernthema. Sorge einfach dafür, dass Du alles lernst (nicht nur das, was Du sowieso schon kannst :D) und nichts wichtiges vernachlässigst.
  2. Finde heraus, wie Du am produktivsten Lernen kannst. Kannst Du lernen, indem Du Dir die Materialien anschaust und durchliest oder musst Du sie nochmals aufschreiben? Lernst Du von Karteikarten? Helfen Dir Filme oder Audioaufnahmen? Kannst Du Abbildungen und Tabellen gut verinnerlichen? Brauchst Du eine_n Diskussionspartner_in? Für mich ist es immer wichtig, alles aufzuschreiben. Ich kann nicht aus dem Buch oder von vorgegebenen Zetteln lernen, sondern schreibe die Inhalte noch einmal ab/um oder visualisiere sie. Die Lernzettel werden dann noch farblich kodiert. Das Ganze findet am Schreibtisch statt, da ich dazu Ruhe brauche. Vor allem auch um herauszufinden, was ich noch nicht verstanden habe. Von meinem Lernzetteln lerne ich dann, indem ich mir das Ganze wie bei einem Referat vorspreche oder es wie in einer Klausur aufschreibe. Beim Sprechen laufe ich dabei gerne mal durch die Gegend. Außerdem hilft es mir, anderen das Thema zu erklären oder mit jemandem darüber zu diskutieren.
  3. Das mit dem „Fang pünktlich an!“ ist so eine Sache. Wir nehmen uns das alle immer vor, aber dann stellen unsere PCs/Laptops/TVs einfach irgendwelche neue Serien an, die wir durchsuchten müssen oder die Wohnung ist auf einmal furchtbar schmutzig. In diesem Sinne: Fang so früh an Dir die Lernmaterialien zusammenzusuchen und anzuschauen, dass Du noch die Chance hast, fehlende Materialien zu bekommen und Fragen zu stellen, falls Du etwas nicht verstanden hast. Erst verstehen – dann lernen!
  4. Sorge für eine gute Lernumgebung. Für manche ist es die Bibliothek, für andere der Esstisch, der Schreibtisch oder auch das Bett. Jeder hat seinen eigenen „perfekten“ Lernort. Allerdings sollte es dort nicht zu chaotisch sein – „Oh, guck mal! Den Kugelschreiber habe ich schon 1,5 Monate nicht mehr gesehen!“. Ob Du fürs Lernen absolute Stille brauchst, einige Hintergrundgeräusche oder Musik, das musst Du für Dich herausfinden. Wie gesagt: Ich schreibe die Lernzettel am Schreibtisch und renne dann fröhlich damit durch die Gegend. Also seid kreativ und findet heraus, was für Euch am besten funktioniert. Mit Reithose auf dem Heuboden geht bestimmt auch….
  5. Lass Dich nicht verrückt machen! Stecke soviel Energie ins Lernen, wie Du es für notwendig hältst. Ich finde es schon wichtig, sich anzustrengen. Allerdings solltest Du wissen, wie viel Du leisten kannst. – Am Prüfungstag krank und ausgelaugt zu sein, ist schließlich auch nicht das Wahre. Wenn Du Mitschüler_innen/Mitstudierende à la „OHHH, ich werde das so verhauen! Ich hab schon 20 Stunden gelernt! Hast Du die Tabelle auf S.29 schon? Wie die hast Du nicht gelernt? Die ist klausurrelevant! Es sind nur noch 12 Stunden bis zur Klausur!“ hast, dann ignoriere sie/sage ihnen, dass sie damit aufhören sollen/ stell Dein Handy aus. Hals- und Beinbruch! :) DU wirst das schon packen – allerdings nur, wenn Du auch anfängst! Also: Blog schließen und auf geht´s! 
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