Vorsätze für das Semester und wie Du wirklich handeln wirst

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Bald beginnt für viele wieder der Uni-Alltag und genau wie in der Schule machen wir dieses Semester eines : ALLES BESSER!
Wirklich? Nein, aber der Wille zählt! In dem Sinne: Viel Spaß. 

  1. Ich werde zu allen Veranstaltungen gehen. Auch in den Vorlesungen und Seminaren, die nicht prüfungsrelevant sind, werde ich mit Anwesenheit glänzen. Selbst zu den Gastvorträgen, bei denen ich eigentlich sowieso kein Wort verstehe, werde ich erscheinen! Wirklich. 

Realität: Woche 1 : „Ich war diese Woche bei jeder Veranstaltung und es hat sich wirklich gelohnt! Ich habe total den Überblick.“ Woche 2 : „Also Montag war ich nicht in der Uni. Hatte sooo Bauchschmerzen. Dienstag war ich bei allen Seminaren! Ich hatte aber auch nur zwei. Mittwoch wollte ich wirklich gehen, aber dann war mein Hund krank. Donnerstag musste ich morgens noch ausnüchtern. Bin dann nicht zur Uni gegangen. Freitag. Ich gehe doch nicht freitags zur Uni!“

2. Ich werde eine Federtasche oder irgendein Mäppchen mit in die Uni nehmen. Dort werden mindestens zwei Kugelschreiber, ein Bleistift, ein Radiergummi, einige Buntstifte und drei Textmarker drin sein. Und ein Lineal nicht zu vergessen! Auf den Anspitzer kann ich verzichten! Ich will mich ja nicht überfordern.

Realität: Woche 1: „Ich habe mir extra neue Schreibutensilien gekauft! Das macht mich richtig glücklich. Überall packe ich ganz stolz meine Federtasche aus!“ Rest des Semesters: „Oh, nein! Ich hab verschlafen! Priorität: Anziehen, schminken, frühstücken und los! Ach, nein! Tasche packen! Ich schmeiß nur schnell einen Kugelschreiber mit rein. Schreibt der überhaupt? Ach, egal. Zur Not klaue ich einen Bleistift in der Bibliothek oder tue so als würde mir der coole Werbekugelschreiber bei den Fundsachen gehören.“

3. Ich wähle die Lehrveranstaltungen nach Interesse! Diesmal lasse ich mich beim Stundenplan erstellen nicht davon beeinflussen, ob ich die Dozierenden kenne und sympathisch finde oder ob die Veranstaltung günstig liegt.

Realität: „Oh! Das klingt ja interessant! Spracherwerb! Mal schauen… DAS LIEGT JA FREITAGS VON 16-18 UHR! HAHAHA! Wer würde denn… als ob! Da kommt doch niemand. Dann halt dies hier: Eiscremeinhaltsstoffe. Geht ja auch noch. Wird mittwochs um 12 Uhr angeboten. Das ist doch schön! Mal schauen, wer das macht. Frau Müller-XY. Kenn ich nicht! Ich gucke mir mal das Bild an – vielleicht habe ich die schon mal gesehen! … OHH, ist die hübsch! Ich mag sie nicht. Also doch ein anderes Seminar. Maikäferzüchtung. Okay!“

4. Ich werde die Vorlesungen und Seminare immer zeitnah nachbereiten! Schließlich sorgt das dafür, dass ich dann voll im Thema drin bin und vor der Klausur nicht in Panik verfallen muss.

Realität: Woche 1: „Als ich zu Hause ankomme, packe ich meine Mappen aus und gehe die abgehefteten Vorlesungsfolien noch einmal durch. Ich freue mich meine neuen Textmarker bei der Nachbereitung benutzen zu dürfen. Eifrig notiere ich auch Literatur, die ich morgen zu dem Thema ausleihen werde.“ Rest des Semesters: „Wie wir schreiben darin eine Klausur? Welches Modul war das nochmal? Das bei der Blonden mit der gelben Handtasche, oder? Ich gucke mal in meiner Map… oh, welche Mappe? Worum geht es da eigentlich nochmal?“

5. Ich fange pünktlich an für Klausuren zu lernen. Ich schreibe mir einen Lernplan, sodass ich genau vor mir sehe, wie viel ich lernen muss. Dies mache ich natürlich mindestens fünf Wochen vor der Klausur. Dann lerne ich den Stoff in kleinen Portionen. Ich baue Zeiten für Wiederholungen ein und am Tag vor der Klausur lerne ich nicht mehr.

Realität: „SOS! Wir schreiben in drei Tagen und ich weiß nicht mal, über welches Thema wir schreiben! MIST! Ich habe nicht mal die Vorlesungsfolien heruntergeladen! Bitte lass sie noch online sein. Bitte, bitte. Ja! Zum Glück! Jetzt ab zur Tanke: Energiedrink und Espresso kaufen! Drei Tage wach.“

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