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Hier sollte eigentlich noch irgendwo ein Bild hinein, weil Beiträge mit Bildern häufiger geklickt werden, aber ich habe da so ein klitzekleines Problem: 

Ich prokrastiniere.
Ich schreibe Dinge auf meine „To-Do-Semesterferien“-Liste, die dort schon vor einem Jahr standen, nur ohne das Wort „Semesterferien“ dahinter.
Dinge, die ich machen muss, obwohl sie keinen Spaß machen.
Dinge, die ich machen will, weil sie eigentlich Spaß machen.
Aber wie viel Spaß machen sie, wenn ich eigentlich eine Verpflichtung in ihnen sehe?
Dinge, die ich innerhalb kürzester Zeit machen könnte, aber nein: Ich schiebe sie weg.
Weit, weit weg.
Wenn ich was gebacken kriege, denke ich „War nicht so schlimm! War es nicht wert 20x auf der To-Do-Liste zu stehen! Die To-Do-Liste schreiben war mehr Aufwand!“
Aber ich prokrastiniere.
Prokrastination das Unwort der Woche, des Monat, des Jahres, des Jahrzehntes, ach, was sag ich: Meines Lebens.
Das nervt mich.
Diagnose: „Prokrastination, Aufschieberitis“ nicht in ICD-10 erfasst.
Wichtige Erkrankungen lässt das Gesundheitswesen aus.
Ich habe keine Ausrede, ich kann mir nichts diagnostizieren lassen.
Letztens sprach mich ein Mann an und meinte, Ärzte hätten ihm eine Krankheit diagnostiziert, die es gar nicht gäbe. Ich denke: „Hast du ne Ahnung! Ich habe ne Krankheit, die nicht diagnostiziert werden kann!“.
Prokrastination, obwohl mein Tag genauso viele Stunden hat wie der von Beyonce. Prokrastination, obwohl ich sämtliche Motivations- und Organisationsvideos von Ellathebee gesehen habe.
Prokrastination, obwohl Spaghettieis schmilzt, wenn man es verdammt nochmal nicht rechtzeitig auffuttert.
Und dann denke ich mir: „Mach´ doch endlich!“
Stattdessen sitze ich vor dem Laptop und schreibe diesen Text. Gut, gemacht! Ich rege mich darüber auf, dass Word „Prokrastination“ rot unterkringelt – für Word gibt es nicht mal das Wort!
Dann fällt mir das Lied „Nichtsnutz“ von Judith Holofernes ein: „Ich mach´ heut nichts, nichts, nichts, was etwas nutzt, nutzt, nutzt! […] Ich mach´ heut nichts, was etwas nutzt, was unterstützt oder was putzt!“
Und dann denke ich mir : „Entspann Dich! Es gibt wichtigeres im Leben!“
Schließlich kennt Word das Wort „Nichtsnutz“!
Und haben Computerprogramme nicht immer Recht?
Bestimmt, aber die haben ja auch keine VerantworTUNg…

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