Buchempfehlung: Stand Up – Julia Korbik

Meine Semesterferien (Pardon *hust*  vorlesungsfreie Zeit!) haben begonnen: Endlich wenigstens etwas Zeit, um sich mit Dingen zu beschäftigen, auf die man gerade einfach mal Bock hat! Zur Belohnung für eine bestandene Klausur habe ich das gemacht, was Frauen dann machen: Ich habe mir was gekauft. STOPP: Keine Schuhe, keinen Lippenstift oder sonstige Schminke und auch keinen Chihuahua im Ed Hardy – Shirt! Bücher! Und das auch noch über Feminismus! Ach Du meine Güte, Feminismus. Alice Schwarzer. Alles nur Lesben oder hässliche Frauen. Männerhasserinnen. Die, die nackt in Fernsehshows rumtanzen, um gegen Sexismus anzukämpfen. Genau das habe ich irgendwann auch mal gedacht. Als ich vor einigen Wochen einen Post über Feminismus und Geschlechterrollen geschrieben habe, habe ich mich für eine Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ausgesprochen und dafür, dass dabei aber eben auch gerade die Männer gestärkt werden. Das klingt eigentlich erst mal ziemlich unfeministisch, aber der heutige Feminismus ist anders.

Standupcover

Dazu möchte ich Euch das absolut geniale Buch „Stand Up – Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene“ von Julia Korbik empfehlen. Allein optisch ist das Buch eine Augenweide. Die Illustrationen sind super gewählt und lassen einen auch gerne mal schmunzeln. Korbik erklärt Feminismus, spricht in dem Zusammenhang über Sexismus, Männer und alles was noch so dazugehört – und das ziemlich humorvoll!  Es wird zum Beispiel deutlich, dass „für Frauen“ eben nicht „gegen Männer“ bedeuten muss und dass auch Männer Feministen sein können. Und gerade diese Thematik finde ich super interessant.

„Nun ist Feminismus kein angesagter Club, vor dem eine kritische Türsteherin jeden Mann abschätzig anlächelt und mit den Worten >> Mit Penis kommst du nicht rein, Kleiner<< abweist. Wenn ein Mann feministische Ansichten vertritt, wieso sollte er da kein Feminist sein?“ (Julia Korbik „Stand Up“, S. 67)

Außerdem macht sie auch in Bezug auf Sexismus usw. auf Dinge aufmerksam, die wir in unserem Alltag gar nicht mehr bemerken. Auf einmal frage ich mich:  Ist es ein Kompliment, wenn mir in der Disko ein Typ an den Hintern packt? Oder ist das einfach sexistisch? Wie würden Männer denn reagieren, wenn Frauen in der Disko mal spontan nach ihrem besten Stück greifen würden? 

Ich selbst will in diesem Post gar nicht mehr so viele Worte zum Thema Feminismus verlieren. Ich möchte Euch nur dieses Buch ans Herz legen! Wenn Ihr Euch für das Thema interessiert, wird Julia Korbik Euch viel Stoff zum Nachdenken und vielleicht auch zum Diskutieren bieten. Feminismus ist nicht von gestern – wir sollten uns auch noch heute damit auseinandersetzen! Stand Up! 

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