New year, old me? / Reflexion

Wirklich schlimm steht es doch erst dann um die Menschheit, wenn wir anfangen, uns an unsere Neujahrsvorsätze auch noch zu halten. Wenn wir wirklich damit beginnen, uns maßlos selbst zu optimieren. Höher, schneller, weiter. Pünktlicher, ordentlicher, sportlicher, salat-essender, geduschter, gebügelter, gestriegelter, gefickter. Tiefer, langsamer, kürzer. Entschleunigter, achtsamer, routinierter, entspannter, massierter, gedetoxter, akzeptierender. Aber das alles wirklich erst ab dem 01.01.! Nicht, dass noch jemand in die Bredouille kommt, sofort das zu ändern, was immerhin so unwichtig scheint, dass man noch mindestens bis zum Anfang des nächsten Jahres damit warten kann. Nimm Dir ruhig vor, Dich selbst besser kennen zu lernen, Dich selbst zu finden, um Dich dann zu optimieren oder eben gerade nicht zu optimieren, was wiederum auch ein Vorgang des Optimierens ist. Wenn es ein Neujahresvorsatz ist, ist es Dir vielleicht einfach nicht wichtig genug. Macht aber auch nix.

Statt Dir vorzunehmen, Dich im nächsten Jahr wirklich mal mit Dir selbst auseinanderzusetzen, schau doch einfach mal auf das vergangene Jahr zurück, frage Dich, was in diesem Jahr funktioniert und was nicht. Was gut war und was nicht. Was Du getan hast und was nicht. „New year, old me? / Reflexion“ weiterlesen

New year, old me? / Reflexion

thousand wild eyes & Finner

Ein Gedanke, ein Bild, ein Wort, ein Gefühl und dann stehst Du nochmal auf, weil Du nicht schlafen kannst, weil dein Kopf zu viel denkt, zu viele Bilder und Worte und Gefühle produziert. Du setzt Dich an den Esstisch und denkst all diese Gedanken – über gestern und morgen und ganz vielleicht auch über genau diesen Moment, in dem Du im Schlafanzug etwas verwegen in der Küche sitzt, während die Nachbarin in der Bibel liest und der Meyer noch ein Bierchen zischt. Du fragst Dich, ob Du etwas hättest besser machen können. Ja. Du fragst Dich, ob Du etwas hättest schlechter machen können. Ja. Du fragst Dich, ob Du etwas hättest anders machen müssen. Vielleicht. „thousand wild eyes & Finner“ weiterlesen

thousand wild eyes & Finner

#Rattenschwanz

2019 ist echt ein verrücktes Jahr. Ich habe meinen ersten Artikel publiziert, meine Masterarbeit geschrieben, mein Studium beendet, meine ersten Seminare gehalten, bin eine alte Schachtel geworden und werde im Dezember in die Welt des Arbeitens eintreten (ob diesmal wirklich der Ernst des Lebens beginnt? So wie auch schon beim Eintritt in den Kindergarten, die Grundschule, die weiterführende Schule, die Oberstufe, das Studium?).

Brüste

Und nachdem ich mich jetzt so enorm gebildet habe, ist mir eines klar geworden (Achtung: Hier wechselt mein Ich zu dem lyrischen Ich, was ganz dezent, also  wirklich nur ganz leicht eine andere Meinung hat als ich……….) : Die Welt wird in einem furchtbaren Chaos enden. Kinder werden verwirrt sein, wenn sie einen geschminkten Mann sehen, weil es in der DNA eines Mannes nicht vorgesehen ist, dass er Lippenstift benutzt und Menschen nun mal nur DNA-gesteuerte Roboter mit immer eindeutig binärem Geschlecht sind. Schminke an Männern ist gegen die Natur. Schminke an Frauen auch, aber nur eingeschränkt, da durch eine Genmutation doch etwas Make-up in die weibliche DNA geraten ist und sich nach dem Survival-of-the-Fittest-Gesetz geschminkte Frauen besser vermehren konnten, weil welcher Mann möchte denn schon Sex mit einer ungeschminkten Frau.

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#Rattenschwanz

Mein Gehirn hält sich für ein Smartphone.

Wenn Du es für pathologisch hältst, dass Dein Gehirn sich wie ein Smartphone verhält, dann denke dran, dass Du es nur pathologisch findest, weil Dein Gehirn eine Vorstellung von pathologisch hat. Da beißt sich die Ratte, äh, Katze in den Schwanz.

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 Bing! Eine iMessage von Synapse 2357924. Jessie, paint your pictures ´bout how it´s gonna be – you, the cat and me – Tapsie – shit, liegt im Wohnzimmer, Tür ist zu, hoffentlich schläft der noch.  „Mein Gehirn hält sich für ein Smartphone.“ weiterlesen

Mein Gehirn hält sich für ein Smartphone.

Keepingupwithwiebke

So Honeys, meine Masterarbeit ist abgegeben. Thisisit (notshit). Heute (also als ich den Beitrag schreibe) ist Freitag, der 13.. Macht nix, habe nicht heute abgeben, sondern schon letzte Woche. Wer sich das getraut hat, hat meinen vollen Respekt. Weird flex but okay. Ich glaube diesen Satz habe ich falsch benutzt (und da ist schon wieder so ein freaking Hauptsatz, der eigentlich ein Nebensatz sein müsste). Ist mir aber egal, wollte das einfach einmal sagen.

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Keepingupwithwiebke

Dinge, die Studierende nicht sagen – Abschlussarbeitsversion

Hello peoplezzz,

im Folgenden wird kurz etwas über die Masterarbeit der Verfasserin gesagt und dann auf einer Metaebene Witze über Studierende und ihre Abschlussarbeiten gemacht. Dabei wird ein induktives Vorgehen gewählt, wobei kein Bezug zum Verhalten der Autorin besteht. Schließlich gehören subjektive Eindrücke nicht hierhin und so:

Keine Sorge, ich existiere noch. Meine Masterarbeit hat mein Leben ganz schön im Griff (fast: gehabt), aber bald ist es geschafft. Alle anderen Prüfungen sind schon abgegeben und bewertet und sobald die Masterarbeit abgegeben ist, war es das mit meinem Studium- didum-didum. Auch wenn ich hier keinen Beitrag geschrieben habe, habe ich eigentlich echt viel geschrieben – nur war das halt weniger, vielleicht auch eher anders kreativ als das hier. Auf jeden Fall ist mir jetzt eingefallen, dass ich mal zwei Beiträge zum Thema „Dinge, die Studierende nicht sagen“ geschrieben habe und darum ist mir wiederum die grandiose Idee zu diesem Post zum Thema „Dinge, die Studierende nicht sagen – Abschlussarbeitsversion“ gekommen.

Coole Idee, oder? Danke, danke.. mhm danke. Ihr könnt jetzt aufhören zu klatschen. Möchte nicht, dass Euch die Hände vom klatschen weh tuen und ihr dann nicht an Eurer Abschlussarbeit weiterschreiben könnt. Danke, vielen Dank! Wirklich, ganz herzlichen Dank meine Damenuntern! Dankeschön! Setzt Euch wieder. Oh, Rosen und Schlüppis, äh ih–ih–ich danke Euch, wirklich!

Bildschirmfoto 2019-08-28 um 11.28.55

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Dinge, die Studierende nicht sagen – Abschlussarbeitsversion

So ähnlich wie Pain aux raisins

Schnecke

Ich probierte das Gebäckteilchen von der Bäckerei, was ich nur gekauft hatte, weil ich unbedingt eines wollte. Es sah eigentlich nicht mal lecker aus und der Name war auch abartig, aber immerhin war es ansprechender als der Rest und ich wollte einfach wirklich ein Gebäckteilchen. Noch während des ersten Bissens, stellte mein Gehirn anscheinend einen unglaublich Aufwand an und ich mir eine Millisekunde später die Frage (Zeugma kann ich), ob schon wieder Zukunftstag war. „So ähnlich wie Pain aux raisins“ weiterlesen

So ähnlich wie Pain aux raisins

Wie der Fuchs wegen Amy von der schwarzen Witwe getötet wurde

Als der Fuchs sich in seinen Bau verzog, da war er wieder einmal froh darüber, dass er sich keinen Spiegel im Flur hatte anbringen lassen. Froh war er darüber, weil er enorm hässlich für einen Fuchs war und sein Spiegelbild nicht ertragen konnte. Auf einen Spiegel im Bauflur hatte er verzichtet, weil er zwar hässlich, aber nicht dumm war.

Fuchs

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